ReSorb

Das ReSorb Pflaster-/Fugensystem kombiniert ein Sickerfugenpflaster mit einem speziellen Fugenmaterial, das Schadstoffe wie Schwermetalle oder Kohlenstoffverbindungen – beispielsweise Öl – aus dem versickernden Oberflächenwasser zurückhält und dauerhaft bindet. In der Regel ist erst nach etwa 10 bis 15 Jahren eine Prüfung und ggf. Entfernung und Entsorgung des Fugenmaterials mittels Spül-Saug-Verfahren erforderlich. Nach der anschließenden Neubefüllung der Fugen ist die ursprüngliche Leistungsfähigkeit des Systems wieder vollständig hergestellt.
Das System verfügt über eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung, die seine Funktionsweise bestätigt und eine hohe Planungs- und Ausführungssicherheit gewährleistet.

Beim Versickern von Oberflächenwasser können Schadstoffe wie Schwermetalle oder Kohlenstoffverbindungen – beispielsweise Öl – in den Untergrund gelangen. ReSorb hält diese Stoffe im speziellen Fugenmaterial zurück und bindet sie dauerhaft. So werden Boden und Grundwasser wirksam geschützt.
Versiegelte Flächen erhöhen bei starken Niederschlägen das Risiko von Oberflächenabfluss und Überlastung der Entwässerungssysteme. Eingesetzt als Fugenfüllung bei Sickerfugenpflaster unterstützt ReSorb die gezielte Versickerung von Niederschlagswasser und trägt so zur Reduzierung von Überflutungsrisiken bei.
Natürliche Wasserkreisläufe werden durch Flächenversiegelung unterbrochen. ReSorb unterstützt die Versickerung vor Ort und fördert damit die Grundwasserneubildung, während gleichzeitig Schadstoffe aus dem Oberflächenwasser zurückgehalten werden.
Versickernde Flächen wirken sich positiv auf das städtische Klima aus. Durch die dezentrale Entwässerung und die Förderung natürlicher Wasserprozesse trägt ReSorb zur Verbesserung des Mikroklimas in urbanen Räumen bei.
Aufnahme Oberflächenwasser

Schadstofffilterung im Fugenmaterial

Gereinigtes Wasser versickert

Investitionssicherheit trifft langfristige Effizienz
ReSorb verbindet umweltgerechte Entwässerung mit wirtschaftlichen Vorteilen für Planung, Bau und Betrieb. Das System erfüllt technische Anforderungen und kann gleichzeitig Kosten und Folgerisiken reduzieren.
Erfüllt wasserrechtliche und straßenbautechnische Anforderungen
ReSorb verfügt über eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung, die seine Funktionsweise bestätigt. Damit werden relevante wasserrechtliche und straßenbautechnische Anforderungen erfüllt und eine hohe Planungs- und Ausführungssicherheit gewährleistet.
Spart kostspielige Entwässerungssysteme ein
Durch die dezentrale Versickerung vor Ort können Anlagen zur Entwässerung deutlich kleiner dimensioniert werden. Das reduziert Investitionsaufwand und Investitionen in die technische Infrastruktur.
Vereinfacht Genehmigungsverfahren
Die bauaufsichtliche Zulassung bestätigt die Systemleistung und erleichtert die planerische Abstimmung mit Behörden. Das kann Genehmigungsprozesse vereinfachen und beschleunigen.

Versickern und gleichzeitig reinigen
Niederschlagswasser gelangt über die Sickerfugen in das Fugensubstrat. Dort werden Schadstoffe wie Schwermetalle oder Kohlenstoffverbindungen dauerhaft gebunden, während das gereinigte Wasser in den Untergrund versickert. So verbindet ReSorb Entwässerung mit aktivem Boden- und Grundwasserschutz.
Regenerierbare Leistungsfähigkeit mit planbarer Wartung
Während der regulären Nutzungsphase ist keine zusätzliche Wartung über das übliche Maß hinaus erforderlich. Nach etwa 10 bis 15 Jahren wird das Fugensubstrat überprüft und bei Bedarf im Spül-Saug-Verfahren ausgetauscht. Nach der Neubefüllung ist die volle Funktionsfähigkeit des Systems wiederhergestellt – ein nachhaltiger Vorteil durch Regenerierbarkeit.
Abwasserbehandelnder Oberflächenbelag
ReSorb ist ein aufeinander abgestimmtes Pflaster-/Fugensystem für die dezentrale Behandlung von Oberflächenwasser. Es verbindet für die Systembauweise zugelassene Pflastersteine mit einem speziell entwickelten Fugensubstrat, das Schadstoffe während der Versickerung dauerhaft bindet. Die Systemlösung ist bauaufsichtlich zugelassen und bietet damit hohe Planungs- und Ausführungssicherheit.
Zum Lieferumgang gehören das ausgewählte Sickerfugenpflaster sowie ein einbaufertiges Fugensubstrat, das in Big Bags geliefert wird und für die Verarbeitung auf der Baustelle vorbereitet ist.
ReSorb ist ein Pflaster-/Fugensystem zur dezentralen Behandlung von Niederschlagswasser. Es kombiniert ein Sickerfugenpflaster mit einem speziellen Fugensubstrat, das Schadstoffe während der Versickerung zurückhält und dauerhaft bindet.
Das Fugensubstrat bindet unter anderem Schwermetalle sowie Kohlenstoffverbindungen, beispielsweise Öl. Diese Stoffe verbleiben im Fugenmaterial, während das gereinigte Wasser in den Untergrund versickert.
Niederschlagswasser gelangt über die Sickerfugen in das Fugensubstrat. Dort werden Schadstoffe gebunden, während das gefilterte Wasser über das Bettungsmaterial in den Untergrund abgegeben wird.
Ja. Das System verfügt über eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung. Diese bestätigt die Funktionsweise und gewährleistet eine hohe Planungs- und Ausführungssicherheit.
In der Regel ist erst nach etwa 10 bis 15 Jahren eine Prüfung des Fugenmaterials erforderlich. Bei Bedarf wird das Material ausgetauscht, wodurch die ursprüngliche Leistungsfähigkeit vollständig wiederhergestellt wird.
Während der normalen Nutzungsphase ist keine über übliche Pflasterflächen hinausgehende Wartung erforderlich. Der Austausch des Fugenmaterials erfolgt bei Bedarf mittels Spül-Saug-Verfahren.
Durch die dezentrale Versickerung können zusätzliche Entwässerungssysteme eingespart werden. Zudem können Niederschlagswassergebühren reduziert und Genehmigungsverfahren vereinfacht werden.
ReSorb eignet sich für Flächen, auf denen Niederschlagswasser versickert und gleichzeitig behandelt werden soll. Das System erfüllt wasserrechtliche und straßenbautechnische Anforderungen und ist auch bei erhöhtem Grundwasserspiegel ab ≥ 1 m einsetzbar.