Regulation

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Nachhaltige Regulation von Oberflächenwasser

Im Städtebau gewinnt die gezielte Regulation von Oberflächenwasser zunehmend an Bedeutung. Versiegelte Flächen und Starkregenereignisse stellen hohe Anforderungen an Entwässerung und Gewässerschutz.

Mit den Features StadtKlimaStein und ReSorb integrieren wir wasserwirtschaftliche Funktionen direkt in die Fläche – durch temporäre Speicherung von Oberflächenwasser oder durch Schadstofffilterung während der Versickerung. So entstehen multifunktionale Flächen, die Entwässerung, Klimaanpassung und Umweltschutz verbinden, ohne die Nutzbarkeit einzuschränken.

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Retentionsräume & Regenwasser-rückhaltung

Retentionsräume verfolgen mit geeigneten Retentionsmaßnahmen das Ziel, Niederschlagswasser temporär zurückzuhalten, bevor es versickert oder weitergeleitet wird. Dadurch werden Abflussspitzen reduziert, Überflutungsrisiken gemindert und Entwässerungssysteme entlastet. Gleichzeitig bleibt Wasser länger im urbanen Raum verfügbar und unterstützt natürliche Wasserprozesse.

Wasser speichern statt ableiten

Das Prinzip der Retentionsräume ist zentraler Bestandteil des Konzepts der Schwammstadt. Städte sollen Regenwasser aufnehmen, speichern, reinigen und zeitverzögert abgeben – ähnlich wie ein Schwamm. So wird die Klimaresilienz erhöht und die Anpassung an zunehmende Starkregenereignisse unterstützt.

Auch befestigte Flächen können Teil dieser Strategie sein. Der StadtKlimaStein schafft bei 8 cm Steindicke durch seine integrierte Speicherfunktion ein Retentionsvolumen von bis zu 1 m³ je 100 m² Fläche und wirkt als dezentrale Rückhaltefläche. ReSorb ergänzt diesen Ansatz, indem Schadstoffe aus Niederschlagswasser während der Versickerung herausgefiltert und so Boden und Grundwasser geschützt werden.

So werden Pflasterflächen zu aktiven Bausteinen moderner Regenwasserbewirtschaftung – indem sie dazu beitragen, Retentionsräume direkt in befestigte Flächen zu integrieren und die Regulation von Oberflächenwasser dezentral umzusetzen.
 

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Entlastung von Entwässerung & Infrastruktur

Durch die gezielte Regulation von Oberflächenwasser werden Abflussspitzen reduziert und Entwässerungssysteme entlastet. Temporäre Speicherung und dezentrale Versickerung tragen dazu bei, Überflutungsrisiken zu mindern und bestehende Infrastruktur nachhaltiger zu nutzen.

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StadtKlimaStein – Retention im Pflaster

Der StadtKlimaStein speichert Niederschlagswasser im Kernbeton und gibt es zeitverzögert an den Untergrund ab. Mit einem Retentionsvolumen von bis zu 1 m³ je 100 m² Fläche (bei 8 cm Steindicke) wird befestigte Fläche zur dezentralen Rückhaltefläche.

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ReSorb – Versickerung mit Schadstofffilterung

ReSorb kombiniert Sickerfugenpflaster mit einem speziellen Fugensubstrat, das Schadstoffe während der Versickerung dauerhaft bindet. So wird Niederschlagswasser gereinigt, bevor es in den Untergrund gelangt, und Boden sowie Grundwasser werden geschützt.

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Klimagerechte Flächen ohne Kompromisse

Die integrierten Funktionen zur Regulation von Oberflächenwasser erweitern befestigte Flächen um wasserwirtschaftliche Mehrwerte. Technische Anforderungen, Gestaltungsfreiheit und Nutzbarkeit bleiben dabei vollständig erhalten.

Freiraumplanung

Urbane Klimaregulation

Die Regulation von Oberflächenwasser ist ein zentraler Baustein klimaresilienter Städte. Speicherung und Versickerung von Niederschlagswasser reduzieren Abflussspitzen und stärken urbane Räume gegenüber Starkregen. Gleichzeitig schützt die Reinigung des Wassers Boden und Grundwasser.

Klimalösungen

KANN übernimmt Verantwortung

KANN entwickelt nachhaltige Betonlösungen und integriert wasserwirtschaftliche Funktionen direkt in befestigte Flächen. StadtKlimaStein und ReSorb unterstützen klimaangepasste Infrastruktur durch Retention, Kühlung des Mikroklimas und Schadstofffilterung.

Anwendung

Vielfältige Einsatzbereiche

Geeignet für Verkehrsflächen, Parkplätze, öffentliche Räume, Wohnumfelder und Gewerbeflächen. Überall dort, wo Niederschlagswasser reguliert und Boden sowie Grundwasser geschützt werden sollen.

Zwei Technologien für die Regulation von Oberflächenwasser

Mit StadtKlimaStein und ReSorb integriert KANN wasserwirtschaftliche Funktionen direkt in befestigte Flächen. Beide Systeme erweitern klassische Pflasterbauweisen um gezielte Retentions- und Behandlungsmechanismen für Niederschlagswasser und leisten so einen Beitrag zur klimaangepassten Infrastruktur.

StadtKlimaStein

Retention durch wasserspeichernden Kernbeton

  • Speichert bis zu 10 l/m² Oberflächenwasser im speziell entwickelten Kernbeton und erreicht bei 8 cm Steindicke ein Retentionsvolumen von 1.000 l je 100 m² Fläche
  • Zeitverzögerte Versickerung und anteilige Verdunstung unterstützen den natürlichen Wasserkreislauf
  • Zusätzliche Wasseraufnahme insbesondere bei Starkregenereignissen und gesättigtem Untergrund
  • Erfüllt je nach Steingröße EN 1338 DI(K) bzw. EN 1339 DIKPU und ist frost-/tausalzwiderstandsfähig

ReSorb

Versickerung mit integrierter Schadstoffrückhaltung

  • Kombiniert ein Sickerfugenpflaster mit einem speziellen Fugenmaterial
  • Dauerhafte Bindung von Schwermetallen und Kohlenstoffverbindungen (z. B. Öl) im Fugensubstrat während der Versickerung
  • Regenerierbares System: Prüfung nach ca. 10–15 Jahren, Austausch des Fugensubstrats im Spül-Saug-Verfahren
  • Zugelassen als abwasserbehandelnder Oberflächenbelag mit allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung (abZ)